Mamaia, Rumänien, 09.06.2004 (68153 Kilometer) Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7   Nadelöhr Bosporus

"Bulgaristan" steht auf dem Wegweiser in Kirklareli. Er weist in die Berge, die das frühere Ostblockland von der Türkei trennen. Oben am Paß ist gerade vor mir ein Reisebus angekommen; als ich mich in die Warteschlange einreihe, ist der türkische Ausreisestempel nur 20 Meter, aber doch eine halbe Stunde entfernt.




Als EU-Aspirant und damit quasi als EU-Vorposten scheint sich Bulgarien der Bekämpfung von Menschen- und Drogenschmuggel besonders verpflichtet zu fühlen. Die bulgarischen Zöllner führen jedenfalls eine scharfe Kontrolle durch, wie ich auf dieser Reise selten erlebt habe. Während die Packtaschen anderswo meistens überhaupt nicht durchsucht wurden, oder aber die Zöllner sich mit einem kurzen Blick in die kurz geöffneten Taschen begnügten, besteht der Sicherheitsbeamte hier darauf, jedes einzelne Gepäckstück zu begutachten. Er ist freundlich, aber bestimmt. Der Reisebus, der neben mir auseinandergenommen wird, muß zum Schluß sogar noch ein überdimensionales Röntgengerät passieren, eine senkrechte Säule, die an einem Kleinlaster angebracht ist, in dem die Bilder ausgewertet werden.

weiter

Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7