Mamaia, Rumänien, 09.06.2004 (68153 Kilometer) Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7   Nadelöhr Bosporus

Europa! Da drüben liegt Europa! Nach ewigem Auf und Ab, von der Schwarzmeerküste bei Sile kommend, radele ich über einen letzten Hügel in den Außenbezirken Istanbuls auf den Bosporus zu. Die beiden vergangenen Tage hat es in Strömen gegossen, doch vor einigen Stunden begann ein Kampf zwischen Sonne und Wolken - und nun ist der Himmel mit einem Mal strahlend blau. Von der Anhöhe bietet sich ein erhabener Blick über die Meerenge und den europäischen Teil der Stadt, von deren Hektik man aus dieser Entfernung nichts ahnt.



Die ältere Bosporus-Brücke, am 25.10.2000 von Europa aus fotografiert.

Dort drüben, auf der Westseite, würde ich eigentlich gern noch einmal durch die Altstadtgassen wandern, mir noch einmal all die großartigen Bauwerke anschauen, die Blaue Moschee, die Hagia Sophia, den Topkapi-Palast. Mein letzter Besuch Istanbuls liegt schließlich schon dreieinhalb Jahre zurück. Das war auf dem "Hinweg", als ich von Griechenland kam und dann zur türkischen Südküste hinunterradelte. Damals verließ ich Europa auf der älteren der beiden großen Brücken, die sich über den Bosporus spannen. Diesmal muß ich einen anderen Weg finden, denn sobald ich meine Route kreuze, ist die Weltumradlung beendet. Soll sie doch aber erst in Erlangen.

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