Tabriz, Iran, 26.04.2004 (65209 Kilometer) Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7 | Seite 8 | Seite 9 | Seite 10   Verschleiert



Auch dieses Kühlhaus in Yazd wird durch "badgirs" klimatisiert.

Isfahan mit seinen aufwendig gekachelten Moscheen, Palästen, Religionsschulen und den großzügig angelegten Parks ist zwar prächtiger als Yazd, doch treibt die staatliche Abzockerei in dieser meistbesuchten Stadt des Iran ihre Blüten. Die Eintrittspreise für die besonders sehenswerten Bauwerke sind für Ausländer 15 Mal so hoch wie für die Einheimischen. Allein am Khomeini-Platz im Zentrum der Stadt wäre man im Nu 20 Mark los, würde man die beiden Moscheen und den Palast besuchen.

Zusammen mit Karen und Tobias, zwei Berliner Rucksackreisenden, mit denen ich die Stadt erkunde, entschließe ich mich einmal mehr auf dieser Reise zum Boykott. Wir schauen uns Isfahan nur "von außen" an, schreiben einen entsprechenden Brief an die Tourismusbehörde und widmen uns danach nicht den berühmten Kacheln und Mosaiken, sondern dem normalen Leben auf den Märkten und in abgelegenen Koranschulen.
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