Tabriz, Iran, 26.04.2004 (65209 Kilometer) Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7 | Seite 8 | Seite 9 | Seite 10   Verschleiert

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Einige Personen- und Ortsnamen sind in
diesem Bericht geändert.
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Navida würde gern fahrradfahren. Lange Touren unternehmen und auch an Radrennen teilnehmen. Aber sie darf nicht. Das Radfahren ist den iranischen Frauen zwar nicht gesetzlich verboten, aber es gehört sich nicht. Es ist tabu.

Vor einigen Jahren hat sie einmal heimlich an einem nächtlichen Radrennen teilgenommen; dafür mußte sie sich als Mann verkleiden. Tatsächlich wurde sie in ihrem Aufzug und mit einem aufgemalten Schnurrbart im Dunkeln nicht als Frau erkannt. Sie gewann bei dem Rennen sogar einen Preis, und auch bei der Siegerehrung flog der Schwindel nicht auf.



Weites Land, weite Wüste: Der Iran.

Navida und ihr Mann haben mich auf der Hauptstraße des Städtchens Ferdows abgefangen, einfach mitten auf der Straße angehalten, um von meiner Reise zu erfahren. Wir setzen uns in die nächste Imbißstube, wo wir uns einander erst einmal vorstellen.

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