Mazar-e-Sharif, Afghanistan, 05.03.2004 (61504 Kilometer) Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7 | Seite 8 | Seite 9 | Seite 10 | Seite 11 | Seite 12 | Seite 13 | Seite 14 | Seite 15 | Seite 16   Hindukusch

Rund 50 Kilometer westlich der pakistanischen Stadt Peshawar, kurz vor der afghanischen Grenze, liegt der Khyberpaß. Sportlich gesehen ist er für einen Radler keine Herausforderung. Die Paßhöhe liegt nur gut 1000 Meter über dem Meer; wenn man in Peshawar startet, sind gerade einmal 800 Höhenmeter zu bewältigen.



Der Imbißverkäufer mit seiner mobilen Küche geht vor der martialischen Kinowerbung fast unter.

Aber es ist eben der Khyberpaß. Der Berüchtigte, der Geschichtsträchtige, einer der bekanntesten Pässe dieser Welt. Deswegen wollte ich mich mit dem Radelverbot dort nicht so einfach abfinden. Vorgestern hatte ich die Herren auf dem "Khyber Political Agent's Office" dann auch soweit, daß sie mich radeln lassen wollten, während mir der obligatorische bewaffnete Begleiter in einem Auto langsam folgt.

Doch der Chef vom Dienst am heutigen Morgen war bei jener Debatte nicht dabei, und damit beginnt die ganze Diskussion von vorn. Der Mann will das Risiko einfach nicht auf sich nehmen. "Gestern haben unsere Leute zwei Al-Qaida-Kämpfer in den Bergen erschossen" sagt er. "Das können Sie in der Zeitung lesen. Die Gefahr ist zu groß, daß sich Al Qaida rächt." Ich rede noch eine Weile auf ihn ein, aber er gibt nicht nach.

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