Peshawar, Pakistan, 14.02.2004 (60762 Kilometer) Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7 | Seite 8   Nach Westen. Zum Khyberpaß!

200 Dollar sind in Neu-Delhi für neue Reisedokumente draufgegangen: Drei Visa habe ich mir gekauft - für Pakistan, Afghanistan und den Iran -, zwei Empfehlungsschreiben der Deutschen Botschaft waren dafür notwendig, außerdem ist nun auch der zweite Reisepaß vollgestempelt und ein neuer war fällig. Die Visakosten haben inzwischen die 2000-Mark-Grenze überschritten.



Mit der Rikscha unterwegs in Delhi.

Die Iran-Botschaft hat mir nur sieben Tage Transit gewährt. Alles Bitten und Betteln, sie mögen mir doch ein 30-Tage-Visum ausstellen, half nichts. Es ist ein Glücksspiel, wenn man dieses Visum außerhalb des Heimatlandes beantragt, und diese Lotterie habe ich hier verloren. Mit dem neuen Paß werde ich es in Islamabad noch einmal versuchen. Bliebe es bei Transit, müßte ich für die Reise durch den Iran das Rad auf einen Bus oder LKW verladen.

Von Delhi nach Amritsar, an der Grenze zu Pakistan, fahre ich auf dem autobahnähnlichen Highway 1. Das ist nicht gerade die beschaulichste Straße, aber eine relativ sichere, weil sie so breit ist und des Radlers größten Feinde, die entgegenkommenden überholenden Busfahrer, einem hier nichts anhaben können. Und vor allem ist diese Straße der kürzeste Weg zum Ziel: raus aus Indien.

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