Yangon, Myanmar, 14.12.2003 (57383 Kilometer) Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7 | Seite 8 | Seite 9 | Seite 10 | Seite 11 | Seite 12 | Seite 13 | Seite 14 | Seite 15 | Seite 16   Die Reisegruppe

Die letzte Etappe von Kalaymyo bis nach Tamu ist knapp 150 Kilometer lang, wir wollen sie an zwei Vormittagen zurücklegen. Doch bereits vor 11.00 Uhr erreichen wir das 75 Kilometer entfernte Khanpat. San Win verhandelt wieder mit den Behörden und erwirkt eine Verlängerung unserer Frist bis 14.00 Uhr. Der Weg führt direkt an der Grenze zu Indien entlang, auf der anderen Seite erheben sich die bewaldeten Hügel, von denen aus gerüchteweise ab und zu Überfälle gestartet werden. Genaues kriege ich aus San Win nicht heraus, er ist in den letzten Tagen verschlossener geworden.



Zwei meiner fünf Body Guards auf dem Weg nach Tamu.

Am Ortsausgang von Khanpat hebt sich eine schwere Schranke. Die Eskorte ist schon im Ort verstärkt worden, die Begleitung der Ein-Mann-Reisegruppe nun auf neun Mann angewachsen: Sie besteht aus meinen vier ständigen Begleitern aus Mandalay und zusätzlich fünf Soldaten. Ein mit einem Schnellfeuergewehr Bewaffneter und sein Fahrer führen auf einem Motorrad den Konvoi an, ein ebensolches Duo schließt den Konvoi ab. Dazwischen fährt der Chef dieser kleinen Kompanie auf seinem Motorrad links neben dem Cyclist from Germany her, der bis dato 57.000 Kilometer durch 44 Länder geradelt ist. So starten wir zur indischen Grenze - noch 55 Kilometer bis nach Tamu.

ENDE

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