Yangon, Myanmar, 14.12.2003 (57383 Kilometer) Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7 | Seite 8 | Seite 9 | Seite 10 | Seite 11 | Seite 12 | Seite 13 | Seite 14 | Seite 15 | Seite 16   Die Reisegruppe

Meine Route durch den Norden Myanmars berührt nur wenige der klassischen Touristenziele. Wir beschränken uns mit dem Besichtigungsprogramm meist auf den Besuch von Märkten. Viele der angebotenen Waren kommen aus China, selbst die großen Coca-Cola-Flaschen werden Hunderte von Kilometern aus dem Nachbarland herbeigebracht. Nicht abgepackte Lebensmittel wiegen die Verkäufer in sehr eigentümlichen Einheiten ab, aber wie selbstverständlich spricht San Win von "viss" und "tical". 100 tical à 16,3 Gramm machen ein viss. Auch dem britischen Pound begegnet man gelegentlich.



Und wieder ein neuer Freund, wenn auch noch ein bißchen scheu.

Reis, Linsen, Erdnüsse, Zucker oder kleinere Früchte werden nicht nach Gewicht verkauft, sondern nach Volumen. Hier sind die Maßeinheiten noch ungewöhnlicher: Ein "bu" ist das Volumen einer gewöhnlichen Kondensmilchdose, acht bu füllen ein "pyi", einen kleinen Korb, 16 dieser Körbe machen ein "tin" voll, das ist ein Sack, meist aus Jute.

Auch Geldscheine in einzigartigen Nominalwerten begegnen einem gelegentlich noch: Noten zu 15, 45 und 90 Kyat ("Tschat" gesprochen). Einen 15er bekomme ich einmal als Wechselgeld zurück, ein willkommenes Souvenir. Offiziell ist er gar nicht mehr gültig, zumindest nicht in allen Teilen Myanmars, und infolge der hohen Inflation auch kaum noch etwas wert: gerade einmal drei Pfennige.

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