Yangon, Myanmar, 14.12.2003 (57383 Kilometer) Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7 | Seite 8 | Seite 9 | Seite 10 | Seite 11 | Seite 12 | Seite 13 | Seite 14 | Seite 15 | Seite 16   Die Reisegruppe

Die ursprüngliche Burma Road ist auf der chinesischen Seite noch heute zum Teil kopfsteingepflastert, doch führt inzwischen auch eine hochmoderne, 900 Kilometer lange Autobahn bis nahe an Myanmars Grenze heran. Während sich die alte Straße Berge hinauf- und in die Täler hinabwindet, schwingt der neue Highway sanft durch zahllose Tunnel und über viele Brücken. Wegen der Tunnel dürfen Fahrradfahrer die Autobahn nicht benutzen. Am ersten Tag fing mich die Polizei ab, nachdem ich bereits einige Mautstellen passiert hatte, eskortierte mich durch mehrere Tunnel hindurch und schickte mich an der nächsten Ausfahrt wieder auf die alte Burma Road zurück.



Die Burma Road in China - links die neue Autobahn, rechts ein rauher Abschnitt der alten Straße.

In Ruili haben die Chinesen kurz vor der Grenze einen großen Abfertigungskomplex errichtet, der geradezu Flughafen-Feeling aufkommen läßt. Zur Zeit sind die Gebäude noch leer und unbenutzt, doch die historische Handelsroute wird in näherer Zukunft wieder zu ihrer Bedeutung zurückfinden. Die Überlanddurchreise durch Myanmar, die jetzt noch monatelange Verhandlungen im Vorfeld erfordert hat, wird wohl in einigen Jahren etwas so Selbstverständliches sein wie heute eine Reise von Erfurt nach Kassel.

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