Yangon, Myanmar, 14.12.2003 (57383 Kilometer) Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7 | Seite 8 | Seite 9 | Seite 10 | Seite 11 | Seite 12 | Seite 13 | Seite 14 | Seite 15 | Seite 16   Die Reisegruppe

Während der Nacht, die wir im Haus des Dorfchefs verbringen, kommt ein Fahrzeug an, mit dem San Win die restlichen 400 Kilometer bis nach Mandalay zurücklegen wird. Mr. Tin Maung Shwe, der Chef von "Myanmar Travels and Tours", hat einen Nissan-Pickup mit zwei Fahrern und einem Mechaniker abgestellt. Die Reisegruppe besteht zwar nach wie vor nur aus dem einem Radler, aber sie hat nun vier Mann als Begleitung. Auch weiterhin treffen wir uns nur alle zehn oder 20 Kilometer, der Wagen klebt mir also nicht etwa ständig an den Fersen.



Am Ayeyarwady-Fluß.

Wir sind auf der legendären Burma Road unterwegs. Schon vor mehr als 2000 Jahren transportierten Händler ihre Waren zwischen Ost und West auf Routen durch dieses Gebiet, die man heute als südliche Seidenstraße bezeichnet. Die eigentliche Burma Road bahnte sich jedoch erst in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts ihren Weg durch die wilde Berglandschaft, als die Südprovinzen Chinas durch den Einmarsch der Japaner vom Kernland isoliert waren. Nach der aufwendigen Fertigstellung, an der 300.000 Arbeiter beteiligt waren, diente die Straße den Chinesen als Nachschubweg aus den britisch kontrollierten Gebieten, zeitweise war dies die einzige Verbindung zu den Verbündeten.

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