Yangon, Myanmar, 14.12.2003 (57383 Kilometer) Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7 | Seite 8 | Seite 9 | Seite 10 | Seite 11 | Seite 12 | Seite 13 | Seite 14 | Seite 15 | Seite 16   Die Reisegruppe

Die Vielgliedrigkeit des Landes ist ein Vermächtnis der Briten, die bis Mitte des letzten Jahrhunderts nach dem bewährten Motto "Teile und herrsche" diese Gebiete kontrollierten. Sie ließen den Bergstämmen in den Randgebieten des heutigen Myanmar weitgehende Autonomie, so daß innere Reibereien einen Aufstand gegen die wirklich herrschende Macht lange Zeit verhinderten.



Über 580.000 Buddhafiguren von Daumengröße bis zur mehrere Meter hohen Standfigur wurden in der Thanboddhay-Pagode gezählt.

San entscheidet, daß wir weiterfahren - es sei hier nicht besonders sicher. Urplötzlich ist auch die Packtaschendurchsuchung beendet. Der Chef bleibt mit einer höchst unvollständigen Liste meines Hab und Guts zurück.

Nicht ganz sicher... Das ist einer der Gründe, warum diese Gegend nur mit Sondergenehmigung und Begleitung zu bereisen ist. Reger Schmuggel findet in der Grenzregion zu China statt. Medikamente, Elektronikgüter, Fahrzeugersatzteile und viele andere moderne Güter kommen von China herein, Drogen unter anderem gehen heraus. Besonders der Drogenschmuggel sorgt natürlich für Zündstoff. Drogenbarone konkurrieren mit Regierungskräften um die Macht; die vielen Familien, die von der Mohnblume leben, lassen sich nicht so leicht zum Anbau harmloserer Feldfrüchte überreden.

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