Kunming, Laos / China, 15.10.2003 (54817 Kilometer) Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7 | Seite 8   Schlangenlinien

Mit dem Fahrrad ist alles ein bißchen einfacher. Allerdings kassiere ich einen Verweis der strengen laotischen Uniformierten, weil ich bei einem wie zufällig in der Landschaft stehenden Stop-Schild nicht angehalten haben. Die 50 Meter bis zur Immigration sind Fahrräder zu schieben!

Auf der chinesischen Seite wieder die SARS-Kontrolle, an die ich mich in Südost-Asien schon längst gewöhnt habe. Hier ist es ein Temperatur-Scanner, mit dem der Arzt berührungslos die Temperatur auf meiner Stirn mißt. Das Gerät zeigt nur 35,8 Grad an.




Die Chinesen stehen bei vielen Travellern in dem Ruf, Ausländern gegenüber gleichgültig oder sogar abweisend zu sein. Daher reise ich mit eher geringen Erwartungen nach China ein. Aber ich muß durch dieses Land hindurch, egal ob ich am Ende nach Myanmar oder nach Nepal ausreisen werde. Um so angenehmer dann die Erfahrung, daß ein großer Teil der Chinesen - zumindest in der Südprovinz Yunnan - ausgesprochen freundlich ist.

Ein weiterer Reiz Chinas ist seine Andersartigkeit. Die Küche zum Beispiel: Es werden einem ja nicht überall auf der Welt fritierte Hornissen angeboten oder Hunde oder Ratten. Und spannend ist auch die Architektur einer chinesischen Gemeinschaftstoilette: ein halboffener Raum mit einem Sichtschutz nach außen, jedoch ohne Trennwände innen; vier oder sechs Löcher im Boden - man hockt Schulter an Schulter mit seinen Nachbarn.

Mehr Details dazu demnächst.

ENDE

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