Luang Nam Tha, Laos, 22.09.2003 (53658 Kilometer) Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7 | Seite 8   Nur ein Tag in Vientiane

Man muß doch planen... Es ist klar, daß er nicht verstehen würde, daß man auf einer so langen Reise nicht wissen kann, wohin es einen am Ende verschlägt. Besonders, wenn man überland fährt und daher Grenzkonflikte, Bürgerkriege und die Globalisierung des Terrors einen weit ab von der beabsichtigten Route bringen können. Es ist ja alles im Fluß. Indien mag morgen seine Grenze zu Pakistan schließen, dafür die zu China öffnen. Oder SARS. Viele Länder schotteten sich einfach kurzfristig gegen Südostasien und China ab.



200 Dollar in Kip umgetauscht - in Laos ist das im doppelten Sinne eine Menge Geld.

Selbst wenn es all diese Probleme nicht gäbe - Laos ist das 42ste Land auf dieser Reise, 18 Länder waren visapflichtig. Wenn ich vor dem Start meinen Paß nach und nach an die verschiedenen Botschaften in Deutschland verschickt hätte, wäre das erste Visum ungültig geworden, bevor das letzte eingestempelt worden wäre. Es ist völlig normal, daß man die Visa unterwegs beantragt.

Man muß doch planen... Als bester Konter auf seine Belehrung erscheint mir: "Gibt es denn in Deutschland ein indisches Visum, das vier Jahre gültig ist?"

"Nein, ein Jahr nur. Aber dann könnten Sie zu uns kommen und sagen, daß Sie es innerhalb dieser Zeit nicht geschafft haben. Dann könnten wir hier ein neues ausstellen."

Man soll also jedes Visum zweimal beantragen? Die ganze Diskussion wird immer aussichtsloser.

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