Luang Nam Tha, Laos, 22.09.2003 (53658 Kilometer) Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7 | Seite 8   Nur ein Tag in Vientiane

Neben dem erwarteten Nachschub findet sich in dem Paket auch eine herzhafte Salami. Typisch Roswitha und Hans. Wenn sie mich unterwegs besucht haben, brachten sie Weizenbier und fränkisches Sauerteigbrot mit. Die Salami werde ich in kleinen Portionen essen, wie ich den Brief von Muttern in kleinen Häppchen lesen werde.



Die beiden großen Ströme in Laos: der Mekong und Beerlao.

Auf der Indischen Botschaft beginnt dann der schlechte Teil des Tages. Sollte mich Myanmar doch noch einreisen lassen, ist Vientiane der letzte Ort mit einer indischen Vertretung auf meinem Weg zur indischen Grenze. Ich muß das Visum hier beantragen.

Der Konsul, ein sportlich aussehender Mittdreißiger, blättert in meinem Paß herum und sieht sich die vielen Stempel an. Er spricht mich auf das Jemen-Visum an, aber ich verstehe ihn nicht auf Anhieb. Sein Englisch ist sehr abgehackt und gewöhnungsbedürftig. Auch als er die Frage wiederholt, bin ich nicht schlauer. Um nicht noch einmal nachfragen zu müssen, antworte ich einfach, daß ich durch Saudi-Arabien nach Jemen gefahren bin.

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