Vang Vieng, Vietnam/Laos, 10.09.2003 (53102 Kilometer)
Was für eine gefährliche Sprache! Mutter oder Geist - da kann man sich doch wirklich leicht in die Nesseln setzen. Für so eine Sprache braucht man einen Waffenschein! Wie gut, daß ich mir das Geld für einen Sprachführer gespart habe. Für zehn Dollar kriegst du hier rund 40 Maßen Bier. Direkt am Straßenrand, gezapft vom Faß, vierzig Pfennige der Liter.

"Bia Hoi", wie das Bier vom Faß heißt, ist so leicht, daß man es auch tagsüber gegen den Durst trinken kann. Vielleicht zwei Prozent Alkohol, aber trotzdem gut im Geschmack und eben unglaublich günstig. Generell kommt man mit sehr wenig Geld durch Vietnam, wenn man sich dort verpflegt, wo die Einheimischen essen, und in den einfachen Herbergen übernachtet. Allerdings ist sehr schwierig und zeitaufwendig, den richtigen Preis zu erkämpfen. Inzwischen scheint auch das älteste Mütterchen auf dem Markt mitbekommen zu haben, daß sich Touristenpreise in ganz Vietnam eingebürgert haben, und darum berechnet auch sie ihr gefülltes Baguette mit einem Ausländeraufschlag.
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