Vinh, Vietnam, 23.08.2003 (52344 Kilometer) Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7 | Seite 8   Hohe Hotels und laute Laster

Von der Grenze bis nach Saigon, das heute offiziell Ho-Chi-Minh-City heißt, sind es nur 70 Kilometer. Zusammen mit Abertausenden von Zweirädern rolle ich an diesem Sonntag nachmittag dem Stadtzentrum entgegen. Es ist ein dichter Strom von Mopeds, Rikschas und gewöhnlichen Fahrrädern, der durch die Straßen fließt. Wenn ich an Straßenkreuzungen in diesem Riesenpulk warten muß, schaue ich mich ständig um, ob keiner an den Packtaschen rumfingert. Saigon zählt nicht gerade zu den sichersten Städten Vietnams. Gewalt allerdings ist nicht zu befürchten.



Saigon.

In der Pham Ngu Lao-Straße quartiere ich mich in einem der neueren Hotels ein. Das Zimmer, das man mir anbietet, ist das beste Zimmer auf der bisherigen Reise, wenn man mal von der Suite auf dem Containerdampfer zwischen Neuseeland und Australien absieht. Der Preis ist verhandelbar, und der Dreck an meinen Klamotten nach der Pistenfahrt drückt ihn schon von Anfang an. Wir landen bei neun Dollar. Dafür gibt es im zehnten Stockwerk ein helles Zimmer mit einer begrünten Dachterrasse, einem tollen Blick auf Saigon, einer Klimaanlage, Kühlschrank, Satellitenfernseher und einem blitzeblank sauberen Bad. Jedoch: Das Hotel ist zu hoch.

weiter

Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7 | Seite 8