Bangkok, Thailand, 13.07.2003 (49494 Kilometer) Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7 | Seite 8   Überland

Das ist sehr praktisch, aber dafür ist man in Indonesien den Launen des Buden-Besitzers ausgeliefert, wenn es zum Bezahlen kommt. Viele versuchen, das Glück auszunutzen, daß ein Fremder ausgerechnet ihre Kantine angesteuert hat, und schlagen dann mit ihren Spezialpreisen zu.



Pippi Langstrumpf arbeitet derzeit auf dem Markt in Ranong.

In Thailand geht alles viel ehrlicher zu. Man kann seine Mahlzeit bestellen, ohne ständig den Preis für jede Kleinigkeit rechtzeitig abzuchecken, und erlebt der Regel am Ende keine Überraschungen. Das heißt natürlich nicht, daß man auf dem Markt und besonders in touristischen Gegenden ohne Handeln und Feilschen auskommt.

Gute Laune überall, die Menschen sind freundlich. Sie begegnen mit Gesten, die ein Europäer anfangs sogar als demütig empfinden mag. Da war zum Beispiel die Kassiererin an der Großtankstelle hinter Hat Yai, wo ich nur einen Kaffee trank - sie verneigte sich beim Abschied mit zusammengepreßten Händen vor der Stirn wie beim Gebet vor einer Buddhastatue. Doch bald stellt man fest, daß die Thai alles andere als demütig sind, sondern viel Stolz besitzen. Sicherlich hängt das auch damit zusammen, daß sich das Land immer gegen europäische Kolonisierung wehren konnte.

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