Jakarta, Indonesien, 1.5.2003 (45403 Kilometer) Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7 | Seite 8   Insel der Vulkane

Bali und Java berühren sich beinahe. Die Überfahrt mit der Autofähre dauerte knapp 30 Minuten. Schon von Bali aus sieht man, was Java ist: eine Insel der Vulkane. Gleich im Osten erheben sich mehrere Gipfel um das Massiv des Gunung Kawah Ijen.



Blick von Bali hinüber nach Java.

In Gilimanuk hatte mir ein alter Balinese einem Bildband über Indonesien in die Hand gedrückt. Darin waren auch die Krater des Tengger-Massivs abgebildet. Es ist ein uralter Krater von zehn Kilometern Durchmesser, aus dessen Kraterboden mehrere jüngere Vulkane aufsteigen, unter anderem der Mt. Bromo, der der Region den Namen gegeben hat. Bis zum Rand des äußeren Kraters führt eine Straße hinauf. Als ich die Fotos sah, war mir sofort klar, daß ich diesen Abstecher machen würde. Da oben mögen sich wohl zu anderen Zeiten unzählige Touristen drängen, aber wegen der aktuellen weltpolitischen Lage werde ich diese großartige Szenerie jetzt praktisch für mich allein haben.

Die Straße zieht sich zunächst mit mäßiger Steigung hinauf auf 900 Meter Höhe zum Dörfchen Sukapura. Dort übernachte ich. Der Abend ist angenehm kühl, endlich mal Erholung von der ständig drückenden feuchten Hitze im Tiefland.

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