Darwin, Australien, 01.03.2003 (43469 Kilometer) Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7 | Seite 8 | Seite 9   Outback

Was zwischen den trockenen Sträuchern sofort ins Auge fällt, ist die Satellitenschüssel für das Telefon. Zusammen mit der großen Solarstromanlage wirkt sie ziemlich überdimensioniert. Der Rest ist nämlich ausgesprochen einfach: eine Wellblechhütte und ein alter Wohnwagen, in dem sich tagsüber das Klima einer Sauna entwickelt. Wieder herrschen über 40 Grad im Schatten. Ein großer Tank speichert das Regenwasser, das während der seltenen Regenfälle vom Wellblechdach aufgefangen wird.



Du schlägst einen Stein auf, und zum Vorschein kommt ein Bild aus Opalstein: Der Fuchs - ein Glücksfund.

Pjetr lebt manchmal mehrere Wochen in dieser Einsamkeit. Sein Nachbar ist ein Farmer, dessen Wohnhaus gut 50 Kilometer weiter buscheinwärts steht. Von seinen bisherigen Opalfunden hat er sich einen Bulldozer geleistet, mit dem er die Deckschicht des großen Hügels neben dem Camp beiseite geschoben hat. Im Innern des Hügels vermutet er die ganz großen Schätze. Um daran zu gelangen, werden noch einige teure Sprengungen notwendig sein. Darauf bereitet er sich zur Zeit vor.

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