Thames, Neuseeland, 02.11.2002 (37288 Kilometer) Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7   Mauis großer Fang

Einige Geysire schießen in dieser Region ihre Fontänen mehr oder weniger regelmäßig aus dem Boden. Beim "Lady Knox Geysir" südlich von Rotorua hilft man ein wenig nach, um den Touristen die Reiseplanung zu erleichtern: Da kippen sie Waschpulver in den Schlund des Geysirs, damit er jeden Morgen genau zur gleichen Minute ausbricht.



Der Geysir Pohutu bei Rotorua.

Auch hier in Neuseeland sind die Leute wieder sehr freundlich und hilfsbereit. Sogar im großen Auckland wurde ich mehrmals von fremden Menschen angesprochen, wenn die den Eindruck hatten, daß ich Hilfe bräuchte. Ich traute mich kaum noch, auf den Stadtplan zu schauen, weil dann oft jemand herbeieilte. - Wenn ich so in meinen Aufzeichnungen lese, traue ich mich auch kaum mehr, immer wieder von der Freundlichkeit der Menschen allerorten zu berichten, weil das nun bald inflationär wird. Ich nehme mir vor, das Thema erst wieder anzufassen, wenn mal wieder ein unfreundliches Land auf dem Weg liegt. Es ist allerdings fast anzunehmen, daß das erst wieder in Mitteleuropa der Fall sein wird.

Nach zwei Wochen im Norden Neuseelands setze ich von Wellington auf die Südinsel über. Von Picton sind es nur noch 150 Kilometer nach Nelson, wo Erlanger Freunde wohnen, die vor dreieinhalb Jahren hierher ausgewandert sind. Ihnen werde ich einen Besuch abstatten, dann eine Runde um die Südinsel machen und schließlich mit einem Schiff nach Australien übersetzen.

So sind meine Pläne. Aber es soll wieder einmal ganz anders kommen.


ENDE

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