Santiago de Chile, Chile, 18.09.2002 (35068 Kilometer) Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6   Durch die Atacama-Wüste

Im Vergleich zu Bolivien ist das Leben im chilenischen Tiefland ausgesprochen modern. Es gibt glitzernden Auslagen in Kaufhäusern, deren Schaufenster abends hell erleuchtet sind. In den Supermärkten ist das Angebot geradezu überwältigend. Unzählige Stapel mit Wurstaufschnitt hinter blanken Glasscheiben. Fisch, Muscheln, Salate, Berge von Käse, große Auswahl an Milch, Kakao, Joghurt, Müslis und sogar Schokolade. Die Elektronikgeschäfte präsentieren die neuesten technischen Entwicklungen. Mir gehen die Augen über. Ich habe fast das Gefühl, als ob ich drei Jahre lang im Wald gelebt hätte.

Eine Woche lang päppele mich wieder auf nach der harten, entbehrungsreichen Etappe durch den Südwesten Boliviens. Und in einer Autowerkstatt wird das Fahrrad mit einem Dampfstrahler von der Salzschicht befreit, mit der es während der Fahrt über den Salar de Uyuni überzogen wurde.




Die Suche nach einem Schiff, das mich nach Australien oder Neuseeland bringt, bleibt im Hafen von Iquique erfolglos. Die meisten Schiffe laufen in Richtung Nordamerika aus, einige nach Asien. Ich solle es in Antofagasta versuchen, sagt man mir, wenn es dort nichts gebe, in Valparaiso bei Santiago.

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