Uyuni, Bolivien, 18.07.2002 (32533 Kilometer) Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7 | Seite 8   Schwarzer Peter in Peru

Kurz vor Oruro breiten sich immer mehr weiße Flächen wie Pfützen neben der Straße aus. Von den Temperaturen her könnte es Schnee sein, aber die Verteilung dieser Flecken ist etwas eigenartig. Dann führt die Straße an einem kleinen See vorbei, an dessen Ufern Flamingos ihre Filterpumpenschnäbel ins Wasser halten. Auch die Ränder dieses Sees sind weiß - das ist Salz!



Mitunter fährt es sich auf dem Bahndamm besser als auf der Piste.

Zu Urzeiten breitete sich auf dem Altiplano das Binnenmeer Lago Minchins aus. Nach dem Austrocknen hinterließ es den Titicacasee und ein paar kleinere abflußlose Seen sowie zahlreiche Salzpfannen, die sogenannten Salare. Bei Uyuni - 300 Kilometer südlich von Oruro - erstreckt sich der größte dieser Salzseen, der größte der Erde überhaupt: der Salar de Uyuni. Er ist ungefähr 160 Kilometer lang und 135 Kilometer breit. Ich habe vor, diagonal über die Salzfläche nach Nordwesten Richtung Llica fahren, um von dort nach Chile einzureisen.

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