Lima, Peru, 06.06.2002 (30098 Kilometer) Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7 | Seite 8 | Seite 9   Panamericana

Dörfer gibt es immer dort, wo Flüsse Wasser aus den Anden bringen. Dort wechseln urplötzlich die Landschaftsfarben von beige und braun nach saftiggrün. Von einem Meter auf den anderen befindet man sich inmitten fruchtbarer Felder, ist die Lebensfeindlichkeit der Wüste vergessen. Doch genauso plötzlich ist man jenseits dieser Flußoasen auch wieder zurück im Nichts.



Andenflüsse färben die Wüste grün.

Die Panamericana führt zunächst bergauf und -ab, felsige Steilküste dominiert. Mitunter fährt man mehrere hundert Meter über dem Pazifik. Die Steigungen spüre ich kaum mehr, seit ich wieder in tiefen Regionen unterwegs bin - nach dem Höhentraining auf über 4000 Metern fahre ich nun, als hätte mir jemand eine Sauerstoffmaske umgebunden.

Weiter im Norden wird die Steinwüste mehr und mehr zu Sandwüste mit gigantischen Dünen und gelegentlichen Sandverwehungen auf der Straße. Hier sieht es aus wie in der Sahara. Auf den letzten 500 Kilometern vor Lima wird es dann unspektakulärer. Und die ersten Ausläufer der Hauptstadt - im wesentlichen Slums - wirken eher wie Abfallhalden.

weiter

Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7 | Seite 8 | Seite 9