Lima, Peru, 06.06.2002 (30098 Kilometer) Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7 | Seite 8 | Seite 9   Panamericana

Im Laufe ihres hundertjährigen Dienstes auf dem Titicacasee wurden einige Veränderungen an der Yavari vorgenommen. Die bedeutendsten waren eine Verlängerung des Rumpfes um 12 Meter sowie - 1914 - der Einbau eines Vierzylinder-Dieselmotors anstelle der Zweizylinder-Dampfmaschine.

Das Schiff ging nach und nach durch die Hände mehrerer Eigentümer und landete 1972 bei der peruanischen Marine, die es aber eigentlich nicht so recht brauchen konnte und im Hafen von Puno sich selbst überließ, nachdem die Navigationsinstrumente ausgebaut und in ein Museum in Arequipa gebracht worden waren.



Der Kompaß und auch die anderen Navigationsinstrumente mußten aus einem Museum zurückgeholt werden.

Zehn Jahre später wurde das dahinrostende Schiff von einer Engländerin wiederentdeckt. Sie gründete die Organisation "The Yavari Project", eine Privatinitiative mit dem Ziel, das Schiff zu restaurieren und wieder auf dem Titicacasee einzusetzen. Captain Saavedra, der dem Team vorsteht, holte die Navigationsinstrumente aus Arequipa zurück. Bis zum Jahr 2004 soll die Yavari in ihrem Zustand von 1914 wiederhergestellt sein. Dann werden die ersten Passagiere ihre 12 Doppelkabinen beziehen, Saavedra wirft den beinahe 100 Jahre alten Vierzylinder-Dieselmotor an, und die First Lady of the Lake zieht wieder hinaus auf den See.

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