Huacachina, Peru, 25.05.2002 (29614 Kilometer) Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7   Machu Picchu

Das liegt unter anderem daran, daß die Eintrittsgebühr in das Nationalreservat Machu Picchu von 17 auf 50 US$ angehoben wurde. Außerdem kostet die im Preis enthaltene Rückfahrt mit dem Zug nach Cuzco für Touristen inzwischen 20 Dollar. Man fährt in speziellen, aber keineswegs luxuriös ausgestatteten Waggons; der Zutritt zu den Wagen, in denen die Einheimischen für ein Zehntel des Preises fahren, ist dem Ausländer verwehrt. Das erinnert ein wenig an die Apartheid im früheren Südafrika. Wie laut wäre wohl der Aufschrei in der Welt, wenn vor der Tür des Kölner Doms auf einer Tafel stünde: "Deutsche 1 Euro, Ausländer 10 Euro"?



Die Ruinen von Sayacmarca heben sich kaum aus der Umgebung ab.

So gemütlich der erste Tag war, so mühevoll wird der zweite. Direkt vom Camp weg geht es bergan zum 4200 Meter hoch gelegenen Warmiwanusca-Paß. Der Rio Llullucha bleibt tief unter dem Pfad zurück. Die Vegetation reduziert sich auf kleine Sträucher, schließlich auf spärliche Grasbüschel. Die Luft wird spürbar dünner, und auf den letzten 400 Höhenmetern kommt ein Atemzug auf zwei kurze Schritte. Unsere 14köpfige Gruppe zieht sich an diesem Tag weit auseinander. Am Abend blicken viele junge Mitwanderer respektvoll zu Hans und Roswitha hinüber, die als Gruppenälteste ganz vorne mitmarschiert sind.
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