Cuzco, Peru, 5.5.2002 (28681 Kilometer) Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7   Lago Titicaca

Hans, Roswitha und Manfred aus Erlangen sind wieder zu Besuch. Zum zweiten Mal seit meinem Aufbruch im August 2000; das erste Mal haben wir uns vor einem knappen Jahr in Kenya getroffen. Diesmal sind die drei nach Lima geflogen und haben sich von dort aus mit dem Bus nach Puno vorgearbeitet, während ich in La Paz zur letzten Etappe Richtung Titicacasee startete.



Da ist er: der Titicacasee!

Im Schneckentempo kroch ich aus dem 450 Meter tiefen Loch empor, in dem La Paz liegt. Die dünne Luft in den Anden nimmt einem bei der leichtesten Steigung den Atem. Oben, wenn man dem Loch entschlüpft ist, findet man sich auf dem Altiplano wieder, der 4000 Meter über dem Meer gelegenen Andenhochebene. Der Südwinter naht, es ist etwa so kühl wie bei uns im Oktober. Wenn die Wolkendecke jedoch aufreißt, sticht die steil am Himmel stehende Sonne enorm.

Doch jetzt, zum Ende der Regenzeit, bleibt es meistens bedeckt. Kurz bevor ich den Titicacasee erreiche, holt mich noch ein Hagelschauer ein, der lang genug andauert, daß die Hagelkörner eine Schneedecke auf der Straße bilden.

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