Curitiba, Brasilien, 16.02.2002 (25193 Kilometer) Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7   Und er dreht sich nicht

Der Ausbreitung Rio de Janeiros sind durch die Berge Grenzen gesetzt, die bald hinter den Stadtstränden aufsteigen. Der Bezirk Copacabana beispielsweise stößt bereits nach vier Häuserblöcken an solch ein natürliches Hindernis. Der nationale Flughafen liegt auf einer aufgeschütteten Insel direkt am Stadtzentrum. Die Flugzeuge fliegen unterhalb des Zuckerhutgipfels an. Manchmal sieht es aus, als flögen sie zwischen den Hochhäusern hindurch. Diese tief einschwebenden Flugzeuge erinnern fatal an die Horrorbilder, die CNN im Herbst 2001 den Menschen rund um den Globus ins Gedächtnis implantiert hat.



Abends am Strand von Flamengo. Von hier betrachtet, ist der Zuckerhut etwas schief. Muß am Nordostwind liegen.

Am Sonntag wollen wir uns ein Fußballspiel im Maracana-Stadion anschauen. Es ist eines der großen Stadien der Welt, manche behaupten, es sei das größte. Die riesige Schüssel faßt weit über 100.000 Zuschauer. Bei Pelés Abschiedsspiel haben sich fast 200.000 Zuschauer dort hineingequetscht, doch nach der Serie von Stadionunfällen in Europa haben neue Sicherheitseinrichtungen die Zahl der Zuschauerplätze reduziert.

Das Stadion liegt im berüchtigten Norden Rio de Janeiros (Christian war im sichereren Süden überfallen worden). Wenn man dem Reiseführer folgt, nimmt man besser einen speziellen Touristenbus, der pro Person 50 Mark kostet und die Klienten von der Hoteltür bis direkt vor das Stadiontor bringt. Man wird dann sogar bis zum Sitzplatz eskortiert!

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