Rio de Janeiro, Brasilien, 1.02.2002 (24176 Kilometer)
Hinter Corumbau gibt es wieder eine Piste, die zunächst ein Stückchen ins Landesinnere zurückführt. Im Gegensatz zu vielen Pisten in Afrika sind die Erdwege hier steinlos. Doch trotzdem kommt man mit dem Fahrrad nur langsam voran, denn die kräftigen Regengüsse haben viele Querrinnen herausgewaschen. In der Nähe von Farmen ist die Piste auch von Rindern und von den Pferden der Cowboys zertrampelt.

Dafür ist dies aber ein sehr erholsamer Abschnitt der Küstenstraße, denn wegen der unterbrochenen Verbindung zwischen Caraiva und Corumbau sind kaum Autos unterwegs. Die Landschaft ist weit und offen, man ist umgeben von Wiesen und Weiden, ab und zu führt die Piste durch kleine Wälder hindurch oder durch Senken zu einem Fluß hinunter, der Richtung Atlantik fließt.
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