Rio de Janeiro, Brasilien, 1.02.2002 (24176 Kilometer) Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6   Strand-Spaziergang

Um von Caraiva aus weiter nach Süden fahren zu können, mußte ich auf die Ebbe warten. Es gibt keine Straße oder Piste zum 12 Kilometer entfernten Corumbau, nicht einmal einen Fußpfad. Wer hier zu Fuß geht, der geht - bei Niedrigwasser - am Strand entlang.



Der Sand ist zu weich zum Radeln. Ich muß schieben. Ziel ist die Spitze der Landzunge links oben im Bild.

Im Dorf hatten sie gesagt, der Sand sei fest genug zum Radeln. Das galt leider nur für den ersten Kilometer. Danach bricht das Rad mit den knapp 40 Kilo Gepäck immer wieder im Sand ein. Absteigen und schieben. Aus dem nahen Dorf der Pataxó-Indianer kommen mir einige Jungen mit ihren Mountain-Bikes entgegen. Auch sie müssen streckenweise ihre Räder schieben, aber ohne Gepäcklast können sie einige Abschnitte radeln, wo ich bereits einbreche.

Die Indianer darf man sich übrigens nicht mit Kopfschmuck und Lederkleidung vorstellen. Sie tragen Shorts und T-Shirts, wie die anderen Brasilianer auch. Nur sind ihre Gesichtszüge eher asiatisch als europäisch oder afrikanisch.

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