Atlantik, Atlantik, 10.12.2001 (18823 Kilometer) Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7   Die Insel

In den folgenden Tagen füllen wir unsere Frischwasser- und Lebensmittelvorräte auf und besorgen noch 100 Liter Diesel. Josef wirft meistens den Motor an, wenn unsere Reisegeschwindigkeit unter fünf Knoten absinkt (ca. 9 km/h).

Mittags gehen wir bei "Ann's Place" essen. Ihr Restaurant ist DER Treffpunkt der Segler. Ihre Wände und Decken sind mit Flaggen, Wimpeln und Fotos aus aller Herren Länder verziert - es gibt wohl keinen Segler, der auf dieser Insel war, aber nicht Ann seine Aufwartung gemacht hat.



St. Helenas Gefängnis kann bis zu 20 Häftlinge aufnehmen.

Ihr Mann fährt uns mit seinem Taxi durch das Hinterland der Insel. "Was arbeiten die Leute hier? Wovon leben sie?" fragt Josef.

"Viele arbeiten in der Verwaltung. Und in den Läden."

Wir wagen gar nicht zu fragen, was denn eigentlich produziert oder gar exportiert wird. Damit hatte ich schon die Dame im Tourist Office ins Schleudern gebracht. Sie rief ihre Kollegin herbei und wiederholte die Frage: "Exportieren wir etwas?" Nach einigem Nachdenken kamen die beiden auf Kaffee und Fisch. Es hörte sich jedoch nicht danach an, als ob die Insel von den Erlösen leben könnte.

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