St. Helena, S?-Atlantik, 24.11.2001 (21263 Kilometer) Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7   Jenseits von Afrika

Am Morgen des 10. November fahren wir mit Motorkraft aus dem Hafen heraus. Dann vorbei an der Waterfront, der beliebten Amüsiermeile von Kapstadt. Im Hintergrund wird alles überragt vom massigen Tafelberg.

Wir setzen die Segel und schaffen Ordnung auf dem Vordeck. Das zunehmende Geschaukel bereitet mir in der ersten Stunde noch kein Problem. Als ich unter Deck gehe, werde ich plötzlich daran erinnert, daß es die Seekrankheit gibt. Die Augen sehen dort nicht, was das Gleichgewichtsorgan meldet: Schwankungen. Schnell wieder raus nach oben. Aber auch dort kann ich mich nicht mehr lange beherrschen.




Josef hat mir einen Eimer zurechtgestellt, weil ich nicht zu nah an die Reling gehen soll. Er hat Angst, daß ich über Bord gehe. Ich darf den Eimer auch nicht selbst ins Meer entleeren. Das macht Josef.

Er leert den Eimer in den ersten 24 Stunden viermal. Dann endlich kann ich die langsam eingenommenen Mahlzeiten bei mir behalten. An Lesen und Schreiben ist in den ersten Tagen nicht zu denken. Ich muß die Umgebung im Auge behalten, um die Sinnesorgane miteinander abzugleichen.

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