Kapstadt, Südafrika, 10.11.2001 (18823 Kilometer) Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7 | Seite 8 | Seite 9   Eisbein und Sauerkraut

Das Oktoberfest begann just an dem Samstag, an dem ich in der Hauptstadt ankam. Die "Allgemeine Zeitung" hatte das Ereignis ein paar Tage zuvor angekündigt, und ich freute mich, dabeisein zu können. Da ich am Abend meiner Ankunft aber erst einmal ausspannen wollte, verschob ich den Besuch auf den Sonntag. Und da mußte ich dann feststellen, daß das Oktoberfest an demselben Samstag zu Ende gegangen war, an dem es eröffnet wurde. Ein eintägiges Oktoberfest.



Die Christuskirche in Windhoek.

Windhoek ist eben doch nicht München. Aber Windhoek und ganz allgemein Namibia sind so deutsch wie keine andere deutsche Exkolonie in Afrika. "Beim Wirt" in Windhoeks Hauptstraße wird Eisbein mit Sauerkraut serviert, Leberkäs mit Kartoffelsalat, Schnitzel Wiener Art, und das Hansa-Bier vom Faß schenkt der Wirt immerhin in Halbliterkrügen aus.

Geht man auf der Hauptstraße etwas weiter, vorbei an der Luisen-Apotheke, kommt man zur quer verlaufenden Peter-Müller-Straße. Links geht es zum "Bücherkeller" mit viel deutscher Literatur, rechts sieht man schon die Christuskirche, die am Ende der Straße auf einer großen Verkehrsinsel steht. Nur einen Steinwurf davon entfernt die Alte Feste mit der Reiterstatue davor.

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