Addis Abeba, Äthiopien, 27.04.2001 (10172 Kilometer) Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5   Mit Muttern durch Äthiopien

Muttern hat mich besucht! Sie hat ihren Urlaub heuer nicht auf Norderney gemacht, sondern sich ein Ticket nach Äthiopien besorgt. Ihre Freunde zu Hause sagen, das sei ganz schön mutig für eine 70jährige Frau (die - umschwärmt von Malaria-Mücken - am Lake Tana dann ihren 71. Geburtstag feierte).



Die monolithische Felsenkirche Bet Giorgis in Lalibela.

Begeistert war sie ihrerseits, wie mich die Mädels hier in Äthiopien umschwärmen. Sie meinte, das läge an meinem Aussehen, das sich durch die Freuden und Leiden der Tour nicht nachteilig verändert hätte. Ich weiß aber sicher, daß mich bei den Mädels allein meine Hautfarbe attraktiv macht. Ferenchis (wie man die Weißen hier nennt) haben pralle, mit Geld gefüllte Hosentaschen. Ferenchis sind in den Augen der Prostituierten immer reich. Wahr ist allerdings wirklich, daß die Hose so manch männlichen Ferenchis, der hier Urlaub macht, auch ohne Geldbeutel prall ist.

Zusammen sind Muttern und ich durch den Norden des Landes gereist. Unbedingt zeigen wollte ich ihr die monolithischen Felsenkirchen in Lalibela. Vor fast 1000 Jahren sind die Äthiopier auf die aberwitzige Idee gekommen, Felsblöcke aus der Tiefe des Gesteins herauszumeißeln, um dann Kirchen aus den freigestellten Kuben zu modellieren. weiter

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