Al Mukha, Jemen, 06.03.2001 (9204 Kilometer) Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7   Kein Kaffee in Al Mukha

Al Mukha sieht aus, als hätte es nie einen Tag ohne Sandsturm erlebt. Kleine Dünen reichen über die Straße, und große Dünen greifen nach den Häusern. Die etwas zurückgesetzten verfallenen Villen sind von Sand durchspült. Sie stammen zum Teil noch aus der Blütezeit im frühen 17. Jahrhundert, da Al Mukha weltweit das Kaffee-Handelsmonopol besaß. Das Wort "Mokka" hat seinen Ursprung in diesem Ort an der Südwestecke des Jemen.



Markt in Sana´a - die Frauen laufen als schwarze Kegel durch die Stadt.

Die Nachfrage aus Europa war zeitweise so groß, daß die Kaffeefabriken von Mukha mit der Produktion nicht nachkamen. Der Niedergang begann, als im 18. Jahrhundert die Kaffeepflanze nach Ceylon geschmuggelt wurde. weiter

Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7