Al Mukha, Jemen, 06.03.2001 (9204 Kilometer) Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7   Kein Kaffee in Al Mukha

Bei Ta´izz verabschiede ich mich wieder vom Hochland und steuere Al Mukha an der Küste des Roten Meeres an, um dort nach einem Schiff nach Djibouti Ausschau zu halten. Der kürzere Weg über das Meer würde zwar nach Assab in Eritrea führen, doch die Grenzübergänge zwischen Eritrea und Äthiopien sind auch nach dem Friedensabkommen noch nicht wieder offen. Auf beiden Seiten der Grenze stehen UN-Truppen, die über die Einhaltung des Waffenstillstandes wachen.



Er hat seine Qat-Session gerade begonnen.

Auf den Botschaften von Eritrea in Cairo und in Sana´a sagte man mir, daß es noch mindestens zwei oder drei Jahre dauern werde, bis sich die Grenzen wieder öffnen könnten. Sofern der Frieden überhaupt hält.

50 Kilometer vor Al Mukha wird der Südwind heftiger. Mit der Annäherung ans Meer steigert er sich zu einem handfesten Sandsturm. Zum Schluß kann ich mich seitlich gegen den Wind lehnen wie gegen eine Hauswand. Und alles ist mit Sand überzogen: die Kleidung, die bloßen Arme, das Gesicht, das Fahrrad und die Packtaschen. Sand auch in den Ohren, in der Nase, im Mund. weiter

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