Sharm el Sheikh, Ägypten, 06.01.2001 (6666 Kilometer) Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7   Rotwein im Wüstensand

Das Schatzhaus ist, wie auch die anderen Bauwerke und Grabkammern in Petra, aus dem Fels heraus modelliert. Fein gearbeitete Fassaden, die teilweise griechischen und römischen Tempeln nachempfunden sind; die eigentlichen Räume, die sich dahinter im Felsgestein öffnen, sind hingegen schlicht.

Viele dieser Höhlen wurden bis in die jüngste Vergangenheit noch von Beduinen bewohnt. Die Regierung hat sie - nicht zuletzt wegen der Touristen - in den letzten Jahren aus dem Tal zwischen den Felsen verbannt und ihnen ein paar Kilometer weiter Betonwohnungen errichtet. Einige der Höhlen scheinen allerdings immer noch oder bereits wieder als Unterkunft für Mensch und Tier zu dienen.



Petra - Das Schatzhaus.

Mein Aufbruch aus Petra fällt mit dem Ende des Ramadan zusammen. Lange Zeit war unklar gewesen, ob die Fastenzeit bis zum 27. oder 28. Dezember reichen würde. In der Nacht zum 27. hat man von Mekka aus dann einen ersten Lichtschimmer am Neumond erkennen können und somit an diesem Tag den Ramadan für beendet erklärt.

Überall Fröhlichkeit und Erleichterung nach den 29 Tagen des Fastens, überall wird gefeiert und gegessen. Die Menschen sind ausgelassen, laden mich beinahe in jedem Ort zum Mitessen ein. Kinder drücken mir unter der Fahrt Bonbons in die Hand. Es ist nach über vier Wochen ein seltsames Bild, tagsüber essende und trinkende Menschen zu sehen. weiter

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